151. interaction design stammtisch

tuesday, 11th of july 2017, 7pm
at metalab, 1010 wien, rathausstrasse 6
(public transportation: u2 rathaus, 1/2/D stadiongasse/parlament)

we will continue with the new format:
7pm–9pm: short slots (30 min) for each topic
from 9pm: open discussions, get-together, focusing on previous topics

topics for this meeting:

  • wieland will talk about photography and UX – a blindspot
  • your topic?

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GoGoColor ist online!

Das vorab beim UX-Stammtisch präsentierte Design für einen Farbwähler ist online: http://gogocolor.com

GoCoColor ist ein Design für einen Farbwähler der sich an den empfundenen Eigenschaften der menschlichen Wahrnehmung, Farbe, Sättigung und Helligkeit orientiert und steht für Entwickler unter einer CC Lizenz (BY-NC-SA 3.0 AT).

  • Die empfundenen Eigenschaften der menschlichen Wahrnehmung, Farbe, Sättigung und Helligkeit, können direkt ausgewählt werden.
  • Nur zwei Punkte definieren die 3 Eigenschaften unserer Wahrnehmung.
  • In der Mitte kann die ausgewählte Farbe als Fläche beurteilt werden und ist von störenden Farbkontrasten bestmöglich entfernt.
  • Das Design ist kompakt und integriert sich gut in unterschiedliche Anwendungen. Durch die optimale Nutzung der Bildschirmfläche steht viel Fläche für eine präzise Auswahl zur Verfügung.
  • Schaut gut aus

GoGoGolor basiert auf keinen neuem perzeptuellen Farbmodell, sondern das Verhalten des Farbwählers ergibt sich aus der Interaktion.

gogocolor

http://gogocolor.com

One-Slide-Show

Am Stammtisch wurde die One-Slide-Show besprochen,: alternativen zu den Webriesen – Wie ein Netze-Netz das Web-Ökosystem bereichern könnte.

Die Präsentation ist ein Zooming user interface Experiment. Vernetztes Denken geschieht durch das Vernetzen von Themen > mehr dazu: Tufte über Powerpoint – powerpoint ist böse.

Erstellt wurde das PDF mit Adobe InDesign CS4. ID CS5 hat ein paar Interaktions-Features dazu bekommen die ich noch testen werde.

Die Diskussion über mögliche Alternativen geht beim Schockwellenreiter weiter.

Geldscheine einfacher Prüfen

Im Zuge der „Frustikus“-Verleihung, einem Negativ-Preis für Unbenutzbarkeit, wurde der Geldschein als Gewinner vorgeschlagen.

Die Begründung: Es ist für Laien schwierig, sich alle Sicherheitsmerkmale zu merken. Geldscheine werden daher im Alltag kaum überprüft. Das Problem wird aber wenig beachtet, da positive Ansätze dazu kaum bekannt sind. Das folgende Beispiel ist ein Konzept für einen Geldschein, der die integrierten Sicherheitsmerkmale gestalterisch nutzt und soll weiters zeigen, wie Design und Usability untrennbar miteinander verbunden sind.

Lösungsansätze

  • Sicherheitsmerkmale werden zu Gestaltungselementen
  • Eine Gruppierung nach Testmethoden vereinfacht die Überprüfung
  • Einprägsame Landschaftsbilder verstärken den Wiedererkennungswert, damit können die Sicherheitsmerkmale bildlich erfasst werden.

Skizzierung eines Geldscheines der einfacher zu prüfen ist

Skizzierung eines Geldscheines der einfacher zu prüfen ist (CC)

Die bekanntesten Sicherheitsmerkmale:

SEHEN
1. Sicherheitsfaden („Silberstreif am Horizont“)
2. Durchsichtsregister (Welle)
3. Wasserzeichen (Wassertier)

KIPPEN
4. Perlglanzstreifen
5. Reliefstreifen
6. Hologramm

weiters:
7. Tasten: Brailleschrift
8. optisches Auflösungsvermögen: Microschrift, Siemensstern (in Kombination mit einem adaptierten Winkelkodierer um die Anzahl der schwarz-weißen Elemente überprüfbar zu machen)
9. UV Licht, fluoreszierendes Material

Weiterführende Info: